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Brustkrebs-Behandlung: Neue Erkenntnisse aus der klinischen Forschung

Im Dezember fand das San Antonio Breast Cancer Symposium in den USA statt, eines der wichtigsten internationalen Treffen von Brustkrebs-Forschenden. Im Interview erklärt die Expertin, welche neuen Behandlungsoptionen in Zukunft eingesetzt werden und welche neuen Ergebnisse es zu begleitenden Therapien gibt.

Bei Brustkrebs-Patientinnen, deren Tumor den Marker Hormonrezeptor (HR) aufwies, untersuchte die lidERA-Studie die Behandlung mit einem sogenannten SERD (selektiver Östrogenrezeptor-Degrader). Dieser kann oral eingenommen werden und zeigt vielversprechende Ergebnisse, ist in der EU jedoch noch nicht zugelassen. Eine andere Studie betraf Frauen mit Mutationen in den Genen BRCA1/2, die ein erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs haben. Hier konnte gezeigt werden, dass eine Hormonersatztherapie nach einer vorbeugenden Entfernung der Eierstöcke das Brustkrebsrisiko nicht erhöht. Zuletzt gibt Prof. Würstlein einen Überblick zu Therapien im fortgeschrittenen/metastasierten Stadium von Brustkrebs und legt hier den Fokus auf Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs).

Im Gespräch: Prof. Dr. Rachel Würstlein (München)

 

(mw)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 07.01.2026

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