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HR+/HER2- metastasierter Brustkrebs mit ESR1-Mutation: Therapie mit SERD macht Hoffnung
Das Hormonrezeptor-positive (HR+), HER2-negative (HER2-) metastasierte Mammakarzinom (MCa) wird standardmäßig mit einem CDK4/6-Inhibitor und Aromatase-Hemmer behandelt. Im weiteren Verlauf treten gegenüber dieser Therapie jedoch häufig Resistenzen auf. Dann wird ein Therapiewechsel notwendig: Im Interview bespricht Prof. Dr. Janni die Therapie mit selektiven Östrogenrezeptor-Degradern (SERD).
Therapieresistenzen gegenüber einer endokrinen Therapie können anhand der Bestimmung von Biomarkern festgestellt werden. Ein Resistenzmechanismus ist das Auftreten einer ESR1-Mutation – eine genetische Veränderung des Östrogenrezeptors. Die Behandlung des ESR1-mutierten MCa wurde nun in einer aktuellen Studie untersucht [1]. Die SERENA-6-Studie lieferte spannende Ergebnisse zur Kombinationstherapie mit einem CDK4/6-Inhibitor und dem oralen SERD Camizestrant [1].
Prof. Dr. Bahriye Aktas (Leipzig) im Interview – SABCS 2025
Die Flüssigkeitsbiopsie oder Liquid Biopsy wird bislang vor allem im metastasierten Stadium von Brustkrebs in der Therapiepraxis eingesetzt. Prof. Aktas berichtet von Studien, die nun auch beim frühen Brustkrebs testen, inwieweit diese Methode die individuelle Therapie in Zukunft verbessern könnte.
Prof. Dr. Michael P. Lux (Paderborn) im Interview – DKK 2026
Bei Tumoren der Brust ist die personalisierte Medizin sehr weit fortgeschritten und gut wirksam, so Prof. Lux im Interview. Für eine solche individuelle Therapie müssten allerdings bestimmte Tests durchgeführt werden, was noch nicht immer bei jeder Patientin passiert. Der Experte erläutert, warum die Testung so essenziell ist und wie Betroffene selbst Einfluss nehmen können.
Prof. Dr. Rachel Würstlein (München) im Patienteninterview – SABCS 2025
Im Dezember fand das San Antonio Breast Cancer Symposium in den USA statt, eines der wichtigsten internationalen Treffen von Brustkrebs-Forschenden. Im Interview erklärt die Expertin, welche neuen Behandlungsoptionen in Zukunft eingesetzt werden und welche neuen Ergebnisse es zu begleitenden Therapien gibt.