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Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium: Wann Operationen sinnvoll sein können
Obwohl die medikamentöse Therapie bei Lungenkrebs im metastasierten Stadium im Mittelpunkt steht, kann in einem gering metastasierten, sogenannten oligometastasierten Stadium mit maximal fünf Metastasen eine Operation eine Option sein. Voraussetzung dafür ist unter anderem ein guter Allgemeinzustandder Betroffenen. Die Expertin betont, dass heute viele Eingriffe minimalinvasiv erfolgen und dadurch besonders schonend sind.
Im Gespräch: Prof. Dr. Isabelle Schmitt-Opitz (Zürich)
Prof. Dr. Niels Reinmuth (München) im Interview - DGP 2026
Bestimmte Veränderungen (Mutationen) im Erbgut von Tumorzellen können heutzutage die Behandlung enorm beeinflussen, erklärt Prof. Reinmuth im Interview. Um eine solche individuelle, zielgerichtete Therapie zu erhalten, ist eine Testung auf diese DNA-Veränderungen allerdings essenziell wichtig. Der Experte betont, dass Betroffene diese Testung unbedingt mit ihrem behandelnden Arzt besprechen sollten.
Prof. Dr. Michael Thomas (Heidelberg) im Interview – DKK 2026
Wenn in der Lunge ein Tumor entdeckt wird, ist der erste Schock groß. Dennoch ist es essenziell, sich auf Gespräche mit den behandelnden Ärztinnen/Ärzten vorzubereiten, um eine bestmögliche Therapie zu erhalten. Prof. Thomas gibt Ratschläge, wie man sich als Betroffener an diese Unterredung herantreten sollte.
PD Dr. Akin Atmaca (Frankfurt am Main) im Patienteninterview – AIO 2025
Der Einsatz von personalisierten Therapien spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). Im Gespräch erklärt Dr. Atmaca wie wichtig es ist, Treibermutationen frühzeitig zu diagnostizieren, um eine individualisierte NSCLC-Therapie zu ermöglichen. Gleichzeitig weist er auf den Bedarf von klinischen Studien hin, um offene Fragen beantworten zu können.