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EGFR-mutiertes Lungenkarzinom: Wirksame Kombination aus zielgerichteter und lokaler Therapie
Der Radioonkologe erläutert die Ergebnisse der Studie NorthStar, in der gezeigt wurde, dass die zielgerichtete Therapie mit dem oralen Medikament Osimertinib kombiniert mit lokaler Therapie, wie Operation oder Bestrahlung, bei EGFR-mutierten Lungenkarzinomen wirksam ist. Hierzu wurde auf dem ELCC 2026 eine weitere Analyse präsentiert.
Das EGFR-mutierte Lungenkarzinom ist eine Untergruppe des Lungenkrebses. Eine Mutation im EGFR-Gen macht es empfindlich für das zielgerichtet wirksame Medikament Osimertinib. Die neueste Analyse der NorthStar-Studie, dieauf dem Europäischen Lungenkrebskongress 2026 (European Lung Cancer Congress, ELCC) präsentiert wurde, zeigt laut Dr. Rimner, dass besonders die Patienten von einer lokalen Therapie mit Operation oder Bestrahlung profitierten,die gut auf die zielgerichtete Therapie mit Osimertinib ansprachen.
Ein Gentest kann beim Lungenkarzinom über Leben und Tod entscheiden. Die Expertin erklärt, welche genetischen Veränderungen es gibt, warum Betroffene aktiv nachfragen sollten – und wie das Ergebnis die Wahl der richtigen Therapie entscheidend beeinflussen kann.
Prof. Dr. Christian Grohé (Berlin) im Interview – DGP 2026
Lungenkrebs betrifft längst nicht nur Raucher*innen – auch Nichtraucher*innen erkranken zunehmend. Was sollte nach einer Lungenkrebs-Diagnose getan werden? Eine Biomarkeranalyseist entscheidend, um die beste Behandlung zu finden und die Prognose– selbst in fortgeschrittenen Stadien – deutlich zu verbessern.
Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Halle) im Interview – DGP 2026
Die Diagnose Lungenkrebs trifft wie ein Schlag – doch die Medizin hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Der Experte erläutert, dass auch für diese Betroffenen wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen – mit deutlich verbesserten Überlebenschancenund guter Lebensqualität.