Angaben zur Autorschaft und das Datum der letzten inhaltlichen Aktualisierung finden Sie am Ende des Beitrags.
"Einer für alle" – Tumor-agnostische Wirkstoffe helfen bei vielen verschiedenen Krebsarten
Obwohl Tumoren in den unterschiedlichsten Geweben des Körpers entstehen können, weisen sie teilweise die gleichen Veränderungen auf DNA- oder Zellebene (Biomarker) auf. Sogenannte Tumor-agnostische Therapeutika zielen auf diese Veränderungen und können deshalb bei verschiedensten Krebsarten eingesetzt werden. Dr. Westphalen erläutert die Funktionsweise dieser Wirkstoffe und was dies für Betroffene bedeutet.
Prof. Dr. Andreas Dietz (Leipzig) im Interview – DKK 2026
Etwa jeder zweite Betroffene sogenannter Kopf-Hals-Tumore verstirbt an dieser Erkrankung, wie Prof. Dietz im Interview ausführt. Durch das neue Therapiekonzept der peri-operativen Immuntherapie bestehe aber nun viel Grund zur Zuversicht. Der Experte erläutert außerdem, welche Rolle Humane Papillomviren (HPV) bei der Entstehung dieser Krebsart spielen und wie eine Impfung davor schützen kann.
Prof. Dr. Annette Hasenburg (Mainz) im Patienteninterview – DKK 2026
Die Keynote Lecture von Prof. Dr. Hasenburg auf dem DKK 2026 drehte sich um das Mitwirken von Patient*innen bei deren Krebsbehandlung. Eine große Chance sieht die Expertin in der bereits umfangreichen Beteilung von Betroffenen in inter-/nationalen Gremien. Dennoch gilt es die Integration von Patient*innen und Angehörigen zu stärken. Zudem sieht Prof. Hasenburg Handlungsbedarf bei der Nachsorge.
Prof. Dr. Hermann Einsele (Würzburg) im Patienteninterview – ASH 2025
Im Dezember fand mit der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) einer der wichtigsten wissenschaftlichen Kongresse zu Erkrankungen des Blutes statt. Prof. Einsele gibt im Interview einen Überblick zur Behandlung des Multiplen Myeloms; er geht dabei auf den aktuellen Therapiestandard, die Erhaltungstherapie und Entwicklungen zum Einsatz von CAR-T-Zellen ein.