Der Experte erklärt, worauf Betroffene bei Kopf-Hals-Tumoren achten sollten. Die Früherkennung ist entscheidend: Wer Auffälligkeiten im Mundraum oder am Hals bemerkt, sollte rasch eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Mit der richtigen Kombination aus Therapien – inklusive moderner Immuntherapie – stehen die Heilungschancen gut.
Bei Verdacht empfiehlt der Experte die Vorstellung an einem spezialisierten Kopf-Hals-Tumorzentrum – denn je früher Diagnose und Therapie eingeleitet werden, desto besser die Chancen.
Prof. Dr. Andreas Dietz (Leipzig) im Interview – DKK 2026
Etwa jeder zweite Betroffene sogenannter Kopf-Hals-Tumore verstirbt an dieser Erkrankung, wie Prof. Dietz im Interview ausführt. Durch das neue Therapiekonzept der peri-operativen Immuntherapie bestehe aber nun viel Grund zur Zuversicht. Der Experte erläutert außerdem, welche Rolle Humane Papillomviren (HPV) bei der Entstehung dieser Krebsart spielen und wie eine Impfung davor schützen kann.
Interview mit PD Dr. Konrad Klinghammer (Berlin) für Betroffene – ASCO Annual Meeting 2024
Seitdem bekannt ist, dass ein Teil der Kopf-Hals-Tumoren durch eine Infektion mit bestimmten Arten Humaner Papiloma Viren (HPV) verursacht wird, werden viele Medikamente gegen HPV in klinischen Studien geprüft. Welche Strategie sich bisher als besonders vielversprechend erwies, erklärte PD Dr. Klinghammer im Interview.