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Lungenkrebs: Veränderungen im Erbgut beeinflussen die Behandlung
Bestimmte Veränderungen (Mutationen) im Erbgut von Tumorzellen können heutzutage die Behandlung enorm beeinflussen, erklärt Prof. Reinmuth im Interview. Um eine solche individuelle, zielgerichtete Therapie zu erhalten, ist eine Testung auf diese DNA-Veränderungen allerdings essenziell wichtig. Der Experte betont, dass Betroffene dieseTestung unbedingt mit ihrem behandelnden Arzt besprechen sollten.
Bei Vorliegen bestimmter Mutationen und einem guten Ansprechen auf die zielgerichtete Therapie ist selbst bei metastasiertem Lungenkrebs eine restliche Lebensdauer von über 10 Jahren möglich, so der Experte.
Prof. Dr. Michael Thomas (Heidelberg) im Interview – DKK 2026
Wenn in der Lunge ein Tumor entdeckt wird, ist der erste Schock groß. Dennoch ist es essenziell, sich auf Gespräche mit den behandelnden Ärztinnen/Ärzten vorzubereiten, um eine bestmögliche Therapie zu erhalten. Prof. Thomas gibt Ratschläge, wie man sich als Betroffener an diese Unterredung herantreten sollte.
PD Dr. Akin Atmaca (Frankfurt am Main) im Patienteninterview – AIO 2025
Der Einsatz von personalisierten Therapien spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). Im Gespräch erklärt Dr. Atmaca wie wichtig es ist, Treibermutationen frühzeitig zu diagnostizieren, um eine individualisierte NSCLC-Therapie zu ermöglichen. Gleichzeitig weist er auf den Bedarf von klinischen Studien hin, um offene Fragen beantworten zu können.