Die Kongresspräsidenten Prof. Dr. Dr. Robert Bals und Prof. Dr. med. Rainald Fischer begrüßen die Teilnehmer*innen des 66. Kongresses der DGP unter dem Motto „Zukunft atmen – Innovation und Menschlichkeit“ in München. Wie die Kongresspräsidenten in ihrem Grußwort zum Kongress erläutern, ist die Balance zwischen Technik und Zuwendung der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Medizin und steht im Zentrum dieses Kongresses.
Hier berichtet das ONKO-INTERNETPORTAL in Kürze über die wichtigsten Themen des DGP-Kongresses und deren Relevanz für die klinische Praxis.
PD. Dr. Florian Fuchs (Erlangen) im Interview – DGP 2026
Die neoadjuvante Chemoimmuntherapie verbessert beim resektablen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) die Prognose gegenüber der reinen Chemotherapie deutlich. Ob Betroffene mit pathologischer Vollremission nach neoadjuvanter Chemoimmuntherapie eine adjuvante Immuntherapie benötigen, ist derzeit noch offen.
Prof. Dr. Christian Schumann (Klinikverbund Allgäu) im Interview – DGP 2026
Der Experte erklärt, wie das nationale Lungenkrebsscreening-Programm in der Praxis funktioniert. Wer gehört zur Zielgruppe? Wie läuft die Früherkennung ab? Und welche Heilungschancen ergeben sich bei frühzeitiger Diagnose des Lungenkarzinoms?
PD. Dr. Florian Fuchs (Erlangen) im Interview – DGP 2026
Der Experte spricht über den aktuellen Stellenwert der Immuntherapie beim metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Er beleuchtet offene Fragen, u.a. zum geschlechtsspezifischen Ansprechen, und gibt einen Ausblick auf künftige Therapieoptionen.
Prof. Dr. Christian Grohé (Berlin) im Interview – DGP 2026
Warum hat das molekulare Testen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) oberste Priorität? Von EGFRbis zu seltenen Treibermutationen: Die zielgerichtete Therapieverbessert die Prognose – und die Wahl zwischen Mono- und Kombinationstherapie ist heute individueller denn je.
Prof. Dr. Niels Reinmuth (München) im Interview – DGP 2026
Die Erstlinienbehandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses wird immer komplexer, so Prof. Reinmuth. Der Experte gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen, bespricht die molekulare Testung und stellt die PHAROS-Studie zur zielgerichteten Therapie vor. Weiterhin geht er auf die Umsetzung der Biomarker-Testung in der klinischen Praxis ein und zieht ein persönliches Resümee des 66. Kongresses der DGP.
Ein Gentest kann beim Lungenkarzinom über Leben und Tod entscheiden. Die Expertin erklärt, welche genetischen Veränderungen es gibt, warum Betroffene aktiv nachfragen sollten – und wie das Ergebnis die Wahl der richtigen Therapie entscheidend beeinflussen kann.
Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Halle) im Interview – DGP 2026
Die Diagnose Lungenkrebs trifft wie ein Schlag – doch die Medizin hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Der Experte erläutert, dass auch für diese Betroffenen wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen – mit deutlich verbesserten Überlebenschancenund guter Lebensqualität.
Prof. Dr. Christian Schumann (Klinikverbund Allgäu) im Interview – DGP 2026
Der Experte erklärt, warum das nationale Lungenkrebsscreening-Programmein Meilenstein in der Früherkennungist. Wer zwischen 50 und 75 Jahren ist und eine relevante Rauchergeschichtehat, sollte jetzt die Hausärztin oder den Hausarzt ansprechen – denn früh erkannt, steigen die Heilungschancenenorm.
Prof. Dr. Christian Grohé (Berlin) im Interview – DGP 2026
Lungenkrebs betrifft längst nicht nur Raucher*innen – auch Nichtraucher*innen erkranken zunehmend. Was sollte nach einer Lungenkrebs-Diagnose getan werden? Eine Biomarkeranalyseist entscheidend, um die beste Behandlung zu finden und die Prognose– selbst in fortgeschrittenen Stadien – deutlich zu verbessern.
Unsere Berichterstattung zu den Jahreskongressen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) - aktuelle Aspekte in der Behandlung des Lungenkarzinoms. Erfahren Sie mehr zu den präsentierten Daten in unsere Kongressberichterstattung.