Neue Hoffnung in der Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebs: KRAS-Inhibitoren
Das Pankreaskarzinom gehört zu den Krebserkrankungen mit der ungünstigsten Prognose [1]. Durch die Erforschung der sogenannten KRAS-Inhibitoren gibt es nun Grund zur Hoffnung. Im Interview erklärt Prof. Dr. Seufferlein den Wirkmechanismus der neuen Substanzklasse und verweist auf aktuelle Studien, die auch nach Deutschland kommen sollen.
KRAS-Inhibitoren sind Wirkstoffe die bei Vorliegen einer KRAS-Mutation, also einer genetischen Veränderung der Krebszelle, eingesetzt werden können. KRAS-Mutationen gehören zu den häufigsten Mutationen in Krebszellen und verursachen ein unkontrolliertes Zellwachstum. KRAS-Inhibitoren können dieses aufhalten und führen zum Absterben von Krebszellen.
Im Gespräch: Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm)
Literatur
[1] Krebs in Deutschland für 2021-2023, Robert Koch-Institut, Berlin 2025
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Zuletzt aufgerufen am: 12.02.2026 17:47
