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Die Symptome bei Darmkrebs
Darmkarzinome wachsen nicht von heute auf morgen, sondern ganz langsam im Laufe von Jahren. Meist spürt man nichts davon. Der Körper sendet jedoch einige Warnzeichen, auf die man achten sollte, wie:
Blut im oder am Stuhl, das ihn rot oder schwarz färbt
bei Abgang von Blähungen gleichzeitige Entleerung von etwas Blut, Schleim oder Stuhl
veränderte Stuhlgewohnheiten, z. B. bleistiftdünner Stuhl; Wechsel von Verstopfung und Durchfall
wiederholte, krampfartige Bauchschmerzen, die länger als eine Woche anhalten
häufiger Stuhldrang; Entleeren von auffallend übelriechendem Stuhl
tastbare Verhärtungen im Bauchraum und/oder vergrößerte Lymphknoten
Wenn man eine oder mehrere dieser Beschwerden beobachtet, sollte man den Arzt aufsuchen. Natürlich können derartige Symptome auch bei anderen, gutartigen Darmerkrankungen auftreten. Daher müssen die Symptome durch Untersuchungen abgeklärt werden.
Literatur
Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS)
Assistenzärztin im Fachbereich Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Sie arbeitet im Team von Frau Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick, das sich auf die Behandlung von Erwachsenen mit Krebs-, Blut- oder Knochenmarkerkrankungen spezialisiert hat. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Darm- und Pankreaszentrum, das an zahlreichen nationalen und internationalen Studien beteiligt ist.
Die Ursachen warum Darmkrebs entsteht sind noch nicht vollständig geklärt. Klar ist, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Sehen Sie sich die Entwicklungsstufen von Darmkrebs an, lesen Sie über die Amsterdam- und Bethesda-Kriterien und erfahren Sie, was Sie tun können, um Ihr Risiko zu senken.
Menschen mit Diabetes mellitus Typ‑2 haben ein erhöhtes Risiko, an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken. Studien zeigen, dass sie häufiger betroffen sind als Menschen ohne Typ2-Diabetes und dass die Sterblichkeit erhöht ist. Der Verband der Diabetes‑Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) weist anlässlich des Darmkrebsmonats auf die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen und stabil eingestellter Blutzuckerwerte hin.
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) weist darauf hin, dass die Erkrankung in vielen Fällen durch Vorsorge verhindert werden kann.