Bösartige Tumoren der Gebärmutter sind die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane. Unterschieden wird zwischen der Krebserkrankung des Gebärmutterhalses und der Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers. Die beiden Tumorarten gehen jeweils von einem anderen Gewebe aus und unterscheiden sich hinsichtlich Früherkennung, Krankheitszeichen, Vorsorge, Diagnose und Behandlung.
Als Ursache für Gebärmutterhalskrebs gilt heute die Infektion mit bestimmten humanen Papillomviren (HPV)- doch auch andere Faktoren spielen bei der Krebsentstehung eine Rolle.
Wer sich rechtzeitig vor dem ersten Geschlechtsverkehr gegen HP-Viren impfen lässt, kann sich vor Gebärmutterhalskrebs und weiteren Erkrankungen schützen. In unserem Schwerpunktthema erfahren Sie u. a. wie gefährlich HPV-Infektionen sind, für wen die Impfung geeignet ist und welche Impfstoffe zur Verfügung stehen.
Humane Papillomviren (HPV) können eine Reihe von Krankheiten verursachen – unter anderem auch Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses. Eine HPV-Infektion lässt sich durch eine Impfung leicht verhindern. Wir erläutern, für wen eine Impfung sinnvoll ist.
Besteht der Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, werden verschiedene Untersuchungen eingeleitet. Hier finden Sie detaillierte Informationen über Methoden wie den Pap-Test und den Nachweis von HP-Viren.
Um ein Wiederauftreten von Gebärmutterhalskrebs zu verhindern ist umfassende Nachsorge Pflicht. Hier erhalten Sie wichtige Informationen zur Nachbetreuung, psychosozialen Beratung und Rehabilitation von Gebärmutterhalskrebs.
Spannende Neuigkeiten vom ASCO 2025 zu den gynäkologischen Tumoren: die Expertenrunde liefert eine praxisnahe Einordnung der neusten Erkenntnisse. Im Fokus stehen die TRUST-Studie und weitere, relevante Studien zur Therapie beim Ovarial- und Endometriumkarzinom. Ein weiteres Highlight ist die ctDNA-Analyse, die sich zunehmend als Monitoring-Tool etabliert.
Immunonkologische Behandlungen haben die Therapielandschaft des fortgeschrittenen Endometrium- und Zervixkarzinoms bereichert. Frau Prof. Bahriye Aktas berichtet von Aspekten immuntherapeutischer Behandlungen und deren Relevanz im gynäko-onkologischen Klinikalltag. Dabei geht sie auch auf Studiendaten ein.
Prof. Dr. Jalid Sehouli (Berlin) im Interview – ASCO 2025
Der Experte berichtet vom diesjährigen Amerikanischen Krebskongress über die neuesten Entwicklungen in der Therapie des lokal fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs. Im Mittelpunkt stehen die Langzeitdaten der KEYNOTE-A18-Studie und deren klinische Bedeutung. Er betont, wie wichtig es ist, alle Therapieoptionen abzuwägen, um die individuelle Patient Journey optimal zu gestalten.
Prof. Dr. Annette Hasenburg (Mainz) im Interview – AGO Kongress Gynäkologische Onkologie 2025
AGO-Vorsitzende Prof. Dr. Annette Hasenburg gibt einen Überblick über den AGO Kongress Gynäkologische Onkologie 2025: Innovationen in der Prävention und Therapie standen im Fokus. Besonders spannend sind dabei die neuen Leitlinien für gynäkologische Tumore, individualisierte Therapiekonzepte und der Einsatz der Immuntherapie.
Prof. Dr. Matthias W. Beckmann (Erlangen) im Interview – AGO Kongress Gynäkologische Onkologie 2025
Prof. Dr. Beckmann spricht über die Überarbeitung der Leitlinien zum Gebärmutterhalskrebs und gibt dabei spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der operativen Therapie und präoperativen Bildgebung. Besonders Themen wie minimalinvasive Eingriffe, die Wächterlymphknoten-Diagnostik und die Rolle der Immuntherapie werden kritisch diskutiert.
Die Frage, ob das Risiko für Krebserkrankungen durch die Einnahme von oralen Kontrazeptiva (OC) beeinflusst wird oder ob damit sogar eine Chemoprävention einhergehen kann, ist für Anwenderinnen und für verschreibende Ärzte ein wichtiges Thema. Beim Risiko-Assessment für verschiedene Krebserkrankungen unter bzw. nach Einnahme von OC ist die Abhängigkeit von der Wirkstoffkombination, der Dosis, der Einnahmedauer und dem Abstand zur letzten Einnahme sowie der vermutete Wirkmechanismus im Einzelnen von Bedeutung.