Beim Analkarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Analkanals. Analkarzinome sind im Vergleich zum Dickdarmkrebs relativ selten (ein bis zwei Prozent aller Dickdarmkrebserkrankungen). Bestimmte Geschlechtskrankheiten und chronische Infektionen gehören zu den Risikofaktoren für die Entstehung. Hier finden Sie Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie von Analkrebs.
Im Interview bespricht der Experte Diagnose und Behandlung von Analkrebs. Dabei geht Modest auf Probleme der Diagnosestellung ein und führt die häufigsten Erkennungszeichen der Erkrankung auf. Weiterhin bespricht der Experte Risikofaktoren, wie diese vermieden werden können und wovon die Heilungschancen abhängen.
Diese Folge des OnkoImpuls beschäftigt sich mit einer seltenen Tumorerkrankung, dem Analkarzinom. Prof. Modest gibt einen Überblick über klinische Studien und Therapiestrategien. Außerdem erläutert der Experte, wie sich die Diagnose des Analkarzinoms gestaltet, welche Risikofaktoren die Erkrankung begünstigen und wovon die Heilungschancen abhängig sind.
Prof. Dr. Florian Lordick (Leipzig) im Interview – ESMO 2025
Der Experte berichtet beim diesjährigen Europäischen Krebskongress über die Fortschritte in der Therapie des Analkarzinoms. Er spricht über Herausforderungen, hebt die Bedeutung der HPV-Impfung hervor und erläutert die Ergebnisse der Phase-III-Studie POD1UM-303, die einen neuen Therapiestandard für die Behandlung des metastasierten Analkarzinoms etablieren könnte.
Prof. Dr. Dominik Modest (Berlin)im Interview– ESMO Congress 2024
Prof. Dr. Dominik Modest (Berlin) erläutert Interview zumESMO 2024die POD1UM-303/InterAACT 2-Studie, die die Zugabe eines neuen Checkpoint-Inhibitors zum Standard of Care bei chemonaiven Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Analkarzinom untersucht. Er erklärt das Studiendesign, die Ergebnisse und deren Bedeutung für die Praxis.
Prof. Florian Lordick (Leipzig) im Interview – ESMO Congress 2024
Der Experte spricht über den Bedarf an Behandlungsoptionen beim Analkarzinom. In diesem Zusammenhang erläutert er die potenziell praxisverändernden Daten der PODIUM-303-Studie, die den Einsatz eines Anti-PD-1-Immuncheckpoint-Inhibitors in Kombination mit der Standard-Chemotherapie bei Betroffenen mit inoperablem, lokal rezidiviertem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom des Analkanals (SCAC) untersucht und positive Ergebnisse lieferte. Mehr erfahren Sie im Video!
Die Prognose ist bei Plattenepithelkarzinomen des Anus, die nicht mit humanen Papillomviren in Verbindung stehen, ungünstiger. Neue Therapien werden dafür benötigt.