Fachgesellschaften betonen Sicherheit medizinischer Ultraschalluntersuchungen
Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft sind sicher und setzen das Kind keiner Strahlenbelastung aus. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) und der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) hin.
Ultraschall nutzt Schallwellen, nicht - wie z.B. Röntgenuntersuchungen - ionisierende Strahlung, und gilt als das sicherste bildgebende Verfahren, ganz ohne Strahlenbelastung. Medizinisch nicht begründete Ultraschallangebote - das sogenannte „Babyfernsehen“ - sind seit 2021 untersagt und werden von Fachgesellschaften nicht unterstützt. Medizinisch notwendige Untersuchungen hingegen sind ein zentraler Bestandteil der Schwangerenvorsorge und tragen wesentlich zur sicheren Betreuung bei. Pauschale Warnungen vor Ultraschalluntersuchungen verunsichern werdende Eltern und Patient*innen unnötig und können das Vertrauen in eine bewährte Diagnostik beeinträchtigen.
Quelle
STELLUNGNAHME der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) und des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. (BVF) vom 07.11.2025, https://www.degum.de/presse/pressemitteilungen/im-detail/news/stellungnahme-der-deutschen-gesellschaft-fuer-ultraschall-in-der-medizin-ev-degum-und-des-berufsverbandes-der-frauenaerzte-ev-bvf.html, zuletzt abgerufen am 15.01.2026
Wichtiger Hinweis: Diese Information gibt lediglich einen Überblick zu aktuellen medizinischen Erkenntnissen und ersetzt keinesfalls eine Beratung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Zuletzt aufgerufen am: 12.02.2026 17:47